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Viva la revolución!
Torstin Trumblbrühl wurde im Jahr 1953 geboren und war von Anfang an das, was man ein außergewöhnliches Kind nennt. Er hatte keine Freunde, und wo er auftauchte, endete jeglicher Spaß. Sein Lieblingshobby war es, kleine Hunde zu zertreten, und er fühlte sich oft unverstanden von der Welt.
Schon als Kind wurde er nirgendwo gern mitgenommen, außer auf Beerdigungen. Angeblich brachte er Blumen durch seine Anwesenheit zum Verwelken ... aber das alles kam erst spät ans Licht des Tages.
Torstin erkannte bald, was die Welt von ihm hielt, und er begann, seinen Horizont zu erweitern, um gerüstet zu sein gegen alle Widrigkeiten des Daseins.
Als 7-jähriger vergiftete er während der 'Ferien auf dem Bauernhof' siebzehn Kühe und vier Ochsen 'aus Langeweile'. In den Jahren darauf versuchten seine Eltern ihn mehrfach auszusetzen oder bei Badeausflügen zu ertränken, doch als Torstin mit 12 Jahren alt genug war, zeigte er erstmals seine Lebenstüchtigkeit, erschlug seinen Vater mit einem Hammer und verkaufte über einen in der Schule geknüpften Kontakt die Mutter, seine drei Schwestern, zwei Großmütter und diverse andere Bekannte weiblichen Geschlechts in den Nahen Osten. Schließlich hatte er ja nichts zu befürchten - strafmündig war er noch nicht ... allerdings kam er in ein Heim.
Dort glückte es ihm, die bis dahin friedvolle Gemeinschaft in mehrere Lager zu spalten, diese Lager gegeneinander aufzuwiegeln, kontinuierlich mit Waffen zu versorgen und nach katastrophalen Eskalationen jeweils von allen Seiten Geld dafür zu kassieren, dass er die Friedensverhandlungen leitete (dort sammelte er die nötigen Erfahrungen für seine späteren Erfolge bei UNO-Friedensmissionen).
Weiterhin glückte es ihm, Süßigkeiten zu stehlen, sie aufzuessen und die leeren Verpackungen für den doppelten Preis als Sammlerobjekte an seine Mitbewohner zu verkaufen.
Diese Tätigkeiten sprachen sich herum, so dass er mit 17 in einer Jugendbande aufgenommen wurde.
Seine Erdkundelehrerin erinnert sich:
„Torstin war ein schlauer Junge, obwohl er glaubte, dass Amerika südlich von Australien liegt und Bombay ein Fruchteis ist. Aber er hatte die nötige Überzeugungskraft, dass ich selbst plötzlich unsicher war, ob das nicht doch stimmt, verstehen Sie? Woher soll ich so sicher sein, wo Amerika wirklich ist, wenn ich noch nie dort war? Selbst von den Amerikanern wissen nur 86%, wo Amerika liegt.“
1973 stieß die Jugendbande, deren Mitglied er war, ihn wegen unmoralischen Verhaltens aus. Sie hatte gewisse Minimum-Vorstellungen von Loyalität und Solidarität - zum Beispiel, seinen besten Freund nicht für 2,50 DM an die Polizei zu verraten - und Trumblbrühl verstand überhaupt nicht, was 'sie hatten', diese Spinner.
Der damalige Bandenchef, Sven Zahnschlag, sagte über ihn: „Außerdem gelang es Torstin, innerhalb von drei Minuten 6-mal die Meinung zu wechseln, je nachdem, wer ihm mehr Geld gab. Jede dieser Meinungen vertrat er aber so glaubwürdig, dass man den Eindruck hatte, er würde für sie auf dem Scheiterhaufen sterben, wenn es sein müsste.“
Mit dem Ende seiner Bandentätigkeit endete Torstins Jugendausbildung ... und die Reifezeit begann. Der nächste Schritt war die Teilnahme an einem Wochenendkurs für politische Kommunikation...
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Foto: Gerd Altmann
Klasse!
Klasse!
Ein sehr trockener und
Ein sehr trockener und lakonischer Text des Autors, womit die haarsträubenden Inhalte (zertretene Hunde) erst recht zur Geltung kommen. Ich werde die Seite in meine Favoriten aufnehmen um weiter zu verfolgen, wie es sich fortsetzt!
Na, da bin ich mal gespannt
Na, da bin ich mal gespannt und werde genau verfolgen, wie es mit dem Torstin (der Name klingt nach einem Insektengift) weitergeht!
Ich bin auch gespannt auf
Ich bin auch gespannt auf seine politische Karriere. Aber ich finde der Name klingt wie schwul für Torsten.
Ja, das könnte ein
Ja, das könnte ein Klassiker werden ...