Autorenprofil Stefan Pitz

Stefan Pitz
Geboren 1970 in einem Dorf mit verunreinigtem Genpool am Niederrhein, emigrierte er als Adoleszent in eine der schönsten Regionen des Landes – ins Ruhrgebiet. Dort studierte, arbeitete und lebte er und fristete sein gottesfürchtiges Dasein in strenger Askese.



Häufig traf man ihn auch in Frankfurt am Main. Gerüchten zufolge soll er sich dort ebenfalls zuhause gefühlt haben, weshalb er häufig verwirrt hin und her pendelte – zu einer Art mobilen satirischen Minderheit degenerierte.



Alle Artikel dieses Autors:

An die Kloschaumschaffenden

Ich mag meinen Kloschaum nicht! Kloschaum ist zwar eine der besten Erfindungen der Menschheitsgeschichte, weil nur Kloschaum beim Kloputzen auch wirklich unter dem WC-Rand haften bleibt! Aber mir wird beim Putzen immer so schlecht von dem Geruch!

Das ist nicht nur unangenehm für mich, sondern untergräbt ja auch die Reinigungswirkung. Erfahrungsgemäß entfaltet eine Mixtur aus Meeresbrisen-Power-Schaum und Erbrochenem nämlich lange nicht die volle Reinigungskraft!

Die perfekte Partneranzeige

Partnersuchende Singlemänner haben es heutzutage leicht! Es gibt viele attraktive Angebote an Singlebörsen und Kontaktanzeigen in den Printmedien und im Netz. Man muss nur einfach zugreifen und sich die richtige Partnerin raussuchen! Vorbei die Zeiten, in denen man einander in unzähligen langweiligen Rendezvous umständlich kennen lernen musste.

Weihnachten ist Potenz-Zeit

Das habe ich kürzlich aus einer E-Mail erfahren! Das wusste ich vorher gar nicht – mal gut, dass es diese Spam-Mails gibt! Ich erhalte durchschnittlich 355 davon am Tag und lese immer alle! Ich will schließlich nicht nachher irgendeine wichtige Nachricht verpasst haben! Und was sind schon 129.575 Mails im Jahr? So erfuhr ich auch, dass die Weihnachtszeit Potenzzeit ist!

Das Döner-Komplott

Nirgendwo auf der Welt ist die Integration von Mitbürgern ausländischer Herkunft so vorbildlich gelungen wie im Ruhrgebiet. Dazu tragen vor allem die deutsch-türkischen Begegnungsvereine bei, wo die Integration inzwischen so weit gediehen ist, dass man dort einmal im Jahr auch einem Deutschen begegnen soll.

Liebe Nachbarn

Ich liebe meine Nachbarn. Sie sind mir inzwischen mehr Familie... als meine Familie. Keiner kümmert sich in vergleichbar aufopferungsvoller Weise um mein persönliches Wohlergehen wie meine Nachbarn.
So schützen sie mich zum Beispiel vor Schädigungen meiner Gesundheit, insbesondere meines Trommelfells, wenn ich bei Zimmerlautstärke Musik höre.